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| 1929 | Geburt in Kronberg im Weinviertel |
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| 1944-49 | Besuch der Graph. Lehr- und Versuchsanstalt - Diplom |
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| 1950-52 | Malerschule Leesdorf bei Baden - Meisterprüfung |
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| 1952 | Auslandsstipendium an der Kunstschule Zürich |
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| 1955-59 | Akademie der bildenden Künste in Wien Bereits während des Studiums als freischaffender Künstler in Wien tätig, mit dem Schwerpunkt Mosaik, Sgraffito und Wandmalerei im öffentlichen, sakralen und privaten Raum |
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| 1957 | Gründung der Wiener Mosaik- und Glaskunstwerkstätte in Wien Josefstadt |
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| 1961 | Gründung des Himmelkellers in Kronberg |
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| 1971 | Übersiedlung von Atelier und künstlerischer Werkstätte nach Kronberg |
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| 1974 | Ausstellung "Brot und Wein" in Kronberg |
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| 1979 | UNO Friedensmedaille und Verleihung des Ehrentitels 'Professor' |
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| 1980 | Ausstellung "Kunst und Kultur in der Kellergasse" in Kronberg |
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| 1989 | Goldenes Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst und J. Schöffel-Preis |


Am 11. April 2006 verstarb der Künstler im 77. Lebensjahr in Kronberg.
Sein Geist und seine Denkweise leben aber im Himmelkeller weiter.
Von seinen 4 Kindern (Manfred, Harald, Heidi und Hannes) führt der jüngste Sohn, Dipl. Grafiker Hannes Bauch, den Himmelkeller als Museum und Veranstaltungsort weiter. |
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Dringt man in das Werk des Hermann Bauch ein, dann begegnet man darin unzähligen Symbolen, die unser menschliches Dasein seit Jahrtausenden begleiten. Das Weinviertler Gesamtkunstwerk "Himmelkeller" in Kronberg ist das Ergebnis seiner lebenslangen, intensiven Auseinandersetzung mit seiner Heimat, dem Weinviertel und dem Thema 'Brot und Wein'. Aus diesem meistreflektierten Thema des christlichen Glaubens hat Hermann Bauch bewusst eine Symbolsprache entwickelt, die eine Verbindung sucht zwischen Tradition und Religiosität. Mit diesen, aber auch anderen, zum Teil alten Weinviertler Sinnbildern wie dem Hahn und der Sonne, ist aus dem Himmelkeller ein lebendiges Kunstobjekt geworden. Es ist die Verbindung von grafischer Fähigkeit, Dinge auf das Wesentliche zu reduzieren, religiösem Empfinden und dem Wissen über die eigene Kulturlandschaft, die in seinen Bildern und Objekten zum Ausdruck kommt.

Der Künstler Hermann Bauch wuchs in einfachen bäuerlichen Verhältnissen auf. Auf der Grundlage der Kindheitserfahrungen in diesem Umfeld und der akademischen Ausbildung zum Maler und Grafiker entwickelte sich eine Leidenschaft für das Thema Brot und Wein. Das Weinviertel blieb immer sein Hauptbetätigungsfeld.

Die große Ausstellung "Brot & Wein" im Jahre 1974 von Hermann Bauch in Kronberg gilt als Pionierarbeit, ist heute beispielgebend für ein neues Bewusstsein über das alte Thema und war auch eine der ersten, die das Thema Wein aus dieser Kulturlandschaft, dem Weinviertel, hervorhob.

Seine sakralen Werke entstanden vor allem als Sgraffito, Mosaik und Glaskunst. Unzählige Kirchen, Kapellen und Kreuzwege in ganz Europa wurden künstlerisch gestaltet. Das Thema Brot & Wein inspirierte den Künstler ein Leben lang bis zu seinem Tod im Jahr 2006. Das Weinviertler Gesamtkunstwerk "Himmelkeller" in Kronberg ist heute ein Bestandteil der Weinviertler Kultur und für alle Besucher als Museum zugänglich. |
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